Sonntag, 4. Februar 2018

Porto bis Spanien

Porto_ Nisa_ Ilsa Christina(Spanien)



Nach der Besichtigung der Stadt Porto, die uns nur zu Teilen gefallen hat, fahren wir weiter ins Binnenland.  Über Amarante geht es eine Zeitlang den Duro entlang, um dann in die Berge abzubiegen.  




Hier kurven wir über Peso da Regua bis nach Nisa, einem hübschen Alento-Städtchen, wo  köstlichen Schafskäse hergestellt wird, bis zum Stausee Povoa e Meadas.



 Der 2012 eingeweihte Gemeindestellplatz am Ufer eines Badesees inmitten einer idyllischen Landschaft aus knorrigen Korkeichen und Granitformationen, wurde von der EU finanziert. 





Schöner Platz
Oh_ wer muss zurück





 In Richtung Castelo de Vide muss man die einspurige, etwas enge Staumauer überqueren. 

                                                                                                                                   
Leider ist der Platz etwas vernachlässigt. Wir beschließen spontan hier zwei Tage zu bleiben. Allerdings stellt sich heraus, dass es abends und besonders nachts sehr kalt wird (2°C) .  
Übrigens haben wir überall auf der Fahrt die schweren Schäden der Waldbrände vom letzten Jahr  gesehen, was für ein Verlust.
Alles abgebrandt

Da es nicht wärmer wird, beschließen wir wieder in den Süden zu fahren und entschließen uns für einen Campingplatz in Spanien, dicht an der Grenze zu Portugal. Hier werden wir erst einmal zwei Wochen den deutschen Winter abwarten.





Fazit:
Portugal ist durch die unterschiedlichen Klimaverhältnisse und die milden Winter (im Süden) ein ganzjähriges Reiseziel. 

Die Südregion ( Algarve bis Lissabon) ist von November bis April wegen der angenehmen Temperaturen sehr beliebt. Dies zeigt sich auch auf den fast immer übervollen Stellplätzen. Es ist Hochsaison für Reisemobile aus ganz Europa, die vor allem die Algarve ansteuern.
An der Algarve blühen im Januar die Mandelbäume, während es im Norden auch mal schneien kann.  Im Sommer kann es schon einmal bis zu 45 Grad heiß werden.
Portugal ist generell noch ein recht sicheres Reiseland. Wie in allen Reiseländern sind Taschendiebe auch hier unterwegs und es empfiehlt sich immer, Wertgegenstände und Dokumente sicher zu verwahren. Die Sprache gehört zur romanischen Sprachfamilie und die Aussprache variiert von Region zu Region, aber mit englisch und auch französisch kommt man problemlos durch das Land.
Die Straßen sind  leidlich und nicht immer im besten Zustand, quasi wie bei uns.
Essen und Trinken ist den Portugiesen sehr wichtig. Es geht nicht nur um Nahrungsaufnahme, das gemeinsame Mittags- oder Abendessen ist hier ein sozialer Akt und wird dementsprechend zelebriert. An den Wochenenden gibt es kaum freie Plätze in den Restaurants.
Portugal ist auf dem besten Wege ein Wohnmobilland zu werden, in den letzen Jahren sprießen Stellplätze fast wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweise gibt es mehr als 180 Areas de Servio de Autocaravanas (ASA) im ganzen Land verteilt.  Dazu kommen noch dreimal so viele Parkplätze, die man zum einmaligen Übernachten nutzen kann.


Gerne werden wir den Norden und die Berge erkunden, dann aber zu einer anderen Jahreszeit.